
Ansprache zum Festakt 30 Jahre Deutsche Einheit
Sehr geehrte Damen und Herren,
wenn man gefragt wird, ob man zu einem solchen Jubiläum sprechen will, dann fühlt man sich geehrt. Und wenn man dann vor dem weißen Blatt Papier sitzt und darüber nachgrübelt, welche endgültigen Weisheiten über die Deutsche Einheit dem geneigten Publikum zu sagen seien … dann fasst einen beinahe der horror vacui, das Grauen vor dem leeren Papier, das sich nicht füllen lassen will.
Was wird von mir erwartet? … Dass ich Ihnen die letzten dreißig Jahre erzähle? Ich meine: wir alle sind dabei gewesen. Um aus dieser Verlegenheit herauszukommen und um das von mir zu Bestreifende möglichst großzügig anzulegen, erlaube ich mir, einerseits an die Geschichte der Einheit zu erinnern, vor allem den Umgang mit und die Sichtweise auf dieses einzigartige Ereignis zu beleuchten, sowie andererseits aufgrund meines persönlichen Erlebens Fußnoten zu dieser Geschichte beizugeben, die kommentieren und erklären mögen, auf jeden Fall aber dazu anregen sollen, dass Sie Ihre Erinnerungen der vergangenen dreißig Jahre herauskramen und vielleicht mit Erstaunen auf die Empfindungen und Urteile blicken, die sich da angehäuft haben. Dabei geht es weniger um eine Aufarbeitung, also um therapeutische Arbeit, sondern vielmehr um die Herausforderung, über die Dichotomie, die Doppelnatur, von Einheit und Freiheit nochmals neu nachzudenken.
In der Einladung steht „Meine Einheit – Deine Einheit?“. Es fehlt der von mir gewünschte Zusatz Fußnoten zur Dichotomie von Freiheit und Einheit. Vermutlich dachte der Veranstalter, das würde dann doch zu sehr abschrecken… Nun, jetzt wo Sie es erfahren, haben Sie keine Chance mehr, zu entkommen.
Und entkommen ist das richtige Stichwort, denn genau das war es ja, was sie wollten, die „Brüder und Schwestern in der Zone“, von denen die westdeutsche Politik so gerne in Sonntagsreden sprach. Einer sozialistischen Diktatur entkommen. Stellen Sie ruhig die Frage aller Fragen: Wo warst Du, als die Mauer fiel…? Eine Frau Angela M. befand sich zu diesem Zeitpunkt ja bekanntlich in der Sauna. Ich war 15 und befand mich sehr unspektakulär vor dem Fernseher. So ganz verstanden habe ich nicht, was da passierte. Dass die DDR, der Kommunismus, der … Feind? … am Ende war, das habe ich verstanden.
Aber was war mir schon die DDR? Ich wusste über diesen anderen deutschen Staat so gut wie nichts. Und wenn ich etwas wusste, dann begriff ich dessen wahre Natur nicht. Hätte ich eine Karte der DDR malen müssen, sie hätte vielleicht ausgesehen wie die Karten im Mittelalter. Mit all diesen seltsamen Tieren drauf und Menschen, die nur ein Bein haben und so. … He, was ist denn das in Nordeuropa so für eine Gegend, was gibt es denn da? Keine Ahnung, aber mal mal ne Seeschlange dazu oder nen Drachen. … Das andere Deutschland war mir Terra incognita.
Immerhin hatte ich auch keine Angst vor denen im Osten. Nicht einmal vor dem Russen – obgleich ich damals schon einige James Bond-Filme gesehen hatte. Leuten in meinem Alter war das Feindbild DDR eigentlich erspart geblieben und bei denen im Osten konnte sich das Feindbild BRD nicht wirklich festsetzen, weil man eben in diesem Alter noch nicht politisch dachte.
Nach der Maueröffnung machte meine Familie dann rüber. Da blieb mir vor allem der Geruch rund um Weimar und Jena im Gedächtnis. Die Kohle, die verfeuert wurde. Das Land der Deutschen mit den Sinnen finden – das war es, was viele taten. Und was wir taten. Plötzlich öffnete sich der Wilde Osten. Wild in dem Sinn, dass es ein für mich ein Land war, das es zu entdecken galt. Wie der Wilde Westen einst für die Siedler. Und die Menschen aus den neuen Ländern entdeckten das Westliche Wunderland. Ein Aufbruch in das Ungewisse, in eine verheißungsvolle Zukunft – das waren die Revolution und die darauffolgende Einheit.
Etwas staatstragender formulierte es Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der am ersten Tag der Deutschen Einheit anno 1990 vor allem auf die Chancen dieses geeinten Landes deutete, indem er sagte: „Wir erleben eine der sehr seltenen historischen Phasen, in denen wirklich etwas zum Guten verändert werden kann.“ Um dann fortzufahren, „wir wollen und werden uns nicht von Ängsten und Zweifeln leiten lassen, sondern von Zuversicht“. “Wir“, sagte der Bundespräsident, „erleben den heutigen Tag als Beschenkte. Die Geschichte hat es dieses Mal gut mit uns Deutschen gemeint.“
Dazu gekommen ist es, weil die vier Worte „Wir sind das Volk“ – Im Übrigen eine der großen Selbstermächtigungen in der Geschichte. Ein Ruf ehemals Ohnmächtiger, der zunächst Mut machen sollte, dann das Bewusstsein ausdrückte von Stärke und echter Macht, die Entschlossenheit das Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Vier Worte, die zuerst ein menschenverachtendes System hinweggefegt hatten und dann als Feststellung und Forderung „Wir sind ein Volk“ den Willen zur Wiedervereinigung manifestierten.
Freiheit ist das, was zuerst gewünscht wird. Da haben wir die Dichotomie. Die Doppelnatur der Deutschen Einheit. Seitdem beschäftigen wir uns nicht nur theoretisch, sondern praktisch mit der Frage, was Vorrang haben soll: Freiheit oder Einheit.
Damals, 1990, fing ich an, mich mit Politik zu beschäftigen. Mit den historischen Hintergründen. Mit der Frage, was man nun daraus machen sollte. Wegen der Einheit kam ich zur Politik. Und ich bekenne, dass ich wegen Helmut Kohl zur JU kam. Die Amberger JU beschäftigte sich dank Martin Preuß viel mit dem jetzt freien Ländern Mittel- und Osteuropas. Immer wieder fuhren vor allem junge Frauen und Männer mit Hilfsgütertransporten nach Polen, Ungarn und so weiter.
Die Kontakte nach Polen, nach Oswiecim, zeigten mir das aus den Geschichtsbüchern Erlernte in erschütternder Realität. Und sie zeigten mir den einzigen Weg zu einer besseren europäischen Zukunft auf: Die Begegnung junger Menschen. Ja, die Geschichte lässt sich nicht verdrängen, die historische Verantwortung Deutschlands lässt sich nicht abschütteln. Aber junge Menschen, die sich begegnen, tragen ihre historischen Rucksäcke auf dem Rücken. Wenn sie sich die Hände reichen, ja wenn sie sich umarmen, stören diese Rucksäcke nicht. Spüren und sehen kann man sie trotzdem.
Bundespräsident Roman Herzog ordnete 1995 die Einheit Deutschlands in den richtigen Rahmen ein, als Teil der Einheit Europas. Das Gemeinsame, das Miteinander der jungen Europäer war für ihn eine Naturgewalt. Ich zitiere: „Selbst auf dem Weg zur viel diskutierten inneren Einheit Deutschlands bietet sich diese europäische Kultur als „Abkürzungsweg“ an. Zumindest die Jugend, (…) nutzt diesen Abkürzungsweg massenhaft.“
Viel zur inneren Einheit, dem polit-Buzzword der Neunziger, trug eine Organisation bei, die heute in gewisser Weise nur noch ein Schatten ihrer Selbst ist – aber damals eben essentiell war für das Gleichgewicht der Blöcke. Die Bundeswehr.
Als ich meinen Wehrdienst in Regensburg ableistete, war bereits die Kinderlandverschickung der gesamtdeutschen Streitkräfte angelaufen. In der Regel mussten die aus dem Osten in den Westen, die aus dem Westen nahmen manchmal die umgekehrte Reiseroute, einige mussten – schlimm – nach NRW oder Franken. Unvergesslich bleibt mir ein Gelöbnis auf dem Fussballplatz einer Gemeinde im Landkreis Regensburg. Der langjährig vorher und nachher amtierende Bürgermeister rief voller Begeisterung über das einende Werk der Armee: „Besonders begrüße ich unsere jungen Männer aus unseren neuen deutschen Ostgebieten!“
Dass die jungen Männer von dort sich gar nicht so sehr von uns unterschieden, war eine große Überraschung. Auf meiner Stube lebten zwei Bayern mit sechs Sachen und Thüringern zusammen. Also für Bier und Bratwurst war gesorgt. Wir haben uns natürlich über die Unterschiede von hüben und drüben unterhalten, aber eigentlich blickten wir stets nach vorne. Wir jungen Leute mussten nichts bewältigen und brauchten keine deutsch-deutsche Familientherapie.
Die Gesellschaft aber offenbar schon. Damals gab es ja bereits den Besserwessi und seinen Cousin, den Jammerossi. Bundespräsident Johannes Rau sagte am Tag der Deutschen Einheit im Jahr 2002 dazu: „Die Mühen der Ebene, das ist das langsame und geduldige Aufeinanderzugehen. Mit dem richtig gemeinten Wort von der „inneren Einheit“ darf kein falsches, unerreichbares Ideal aufgestellt werden. Die „innere Einheit“ zwischen Mecklenburgern und Rheinländern wird vermutlich nie größer sein als es die innere Einheit zwischen Franken und Westfalen je gewesen ist. Wir sollten also gelassen respektieren, dass es bei aller Gemeinsamkeit immer viele Unterschiede geben wird, allein schon landsmannschaftlicher Art.“
Und zur Amtszeit von Johannes Rau tobten auch die ersten Kämpfe um die Verfasstheit unseres Staates. Aufgrund der Unzufriedenheit über die Fehler, die vor allem bei der wirtschaftlichen Herbeiführung der Einheit gemacht wurden, aus Enttäuschung, dass statt Blütenträumen sozialer Abstieg und berufliche Sackgassen Wirklichkeit wurden, stellten viele Neu-Bundesbürger die repräsentative Demokratie und die sie tragenden Parteien in Frage. Die Gründe der Westdeutschen waren da oft banaler: Ärger über zusätzliche Kosten.
Es war ein wirklich holpriger Start für die Berliner Republik. Freiheit gab es freilich. Während meines Studiums konnte ich sie auch genießen. Die spezifische Freiheit, die dieser Lebensabschnitt so mit sich bringt. Aber auch die Freiheit des bereits grenzenlosen Europa. Die unendlichen Weiten des Internet, in denen wir uns tastend fortbewegten.
Damals wurde das Ende der Geschichte ausgerufen. An der Uni diskutierten wir über die Erkenntnisse der Wehrmachtsausstellung. Wenn heute in den Ostteil der Republik gedeutet wird, wenn gesagt wird, dass die Menschen dort die Demokratie eben nicht so wie wir erlernen konnten, die Vergangenheit eben nicht wie wir aufarbeiten konnten und deswegen heute stärker und viel zu stark zu Parteien tendieren, die an die eine oder die andere Diktatur anknüpfen wollen, dann ist das Erstens grosso modo schon richtig, fordert aber zweitens meine Fußnote heraus, dass im Westen erst 50 Jahre nach Kriegsende allgemein wahrgenommen wurde, dass die Wehrmacht eine Organisation war, die zumindest einem verbrecherischen Regime widerstandslos gedient hatte, wenn nicht selbst in verbrecherischer Weise tätig geworden ist. Etwas weniger vergangenheitsbewältigungsmäßiger Hochmut und weniger demokratiepraktischer Dünkel wären da sicher angesagt.
Und neben der Wehrmachtsausstellung beschäftigte uns damals die Hochschulreform, die uns in einen Streik trieb. Den Lucky Strike – in Anlehnung an eine Zigarettenmarke. Wir Studierende verbanden uns damals irgendwie auch mit den Altvorderen, wir überbrückten den Abgrund der Zeit hin zu ´68 und wir fühlten uns wie ´68er. Doch die echten ´68er hatten schon die Regierung übernommen und waren zu den Leuten geworden, vor denen sie sich kurz vorher noch selbst gewarnt hatten. Schön war, dass wir alle miteinander streikten. Nord, Süd, Ost, West.
Diese bewegten Zeiten für Angehörige meiner Generation korrespondierten gesellschaftlich, systemisch und wirtschaftlich mit Stagnation. Irgendwie bewegte sich um uns herum nichts mehr. Ende der Geschichte. Wie Bundespräsident Horst Köhler zum 20. Mauerfalljubiläum erinnerte, hatte das Ende des Kalten Krieges aber eben keineswegs alle Probleme gelöst, denen sich die Welt gegenübersieht. Vielmehr hatte sich gezeigt, dass der Ost-West-Konflikt grundlegende Probleme wie Armut, Hunger und Unterentwicklung oder den Klimawandel in unserer Aufmerksamkeit nur in den Hintergrund gedrängt hatte. Er mahnte an, diese Krisen nicht nur europäisch, sondern weltweit zu bekämpfen. Köhler verband Einheit und Freiheit auf eine neue Art und Weise: „Der Fall der Mauer hat uns frei gemacht, gemeinsam eine neue Politik zu wagen.“
Doch Kooperation funktionierte in der Welt nur in wirtschaftlicher Hinsicht, nicht in politischer. Paradoxerweise hat gerade Deutschland, das doch so dringend auf die Einbindung in politische Einheit angewiesen ist, weil es als europäischer Dominator zu klein, für politische Enthaltsamkeit von der Führungsmitverantwortung aber zu groß ist, dieses Deutschland von der Freiheit auf den Märkten in den vergangenen Jahren sehr profitiert.
Die innere Einheit des Volkes oder sagen wir vielleicht besser: die innere Einheit der deutschen Gesellschaft ist jedoch in der satten Zufriedenheit des Wachstums nicht vorangekommen. Die Lebenswelten driften auseinander: digitale Eingeborene und digital Abgehängte, Migranten und Einheimische, Spitzen- und Geringverdiener, recht- und link-Gläubige… Bundespräsident Christian Wulff bemerkte, dass diese vielen Unterschiede und das viele Unbekannte, Fremde, mit dem wir in der heutigen Welt zu tun haben, Ängste auslösen. Diese, so Wulff, dürften wir einerseits nicht leugnen, andererseits aber klarmachen: „Ein freiheitliches Land wie unseres – es lebt von Vielfalt, es lebt von unterschiedlichen Lebensentwürfen, es lebt von Aufgeschlossenheit für neue Ideen.“
Mit Amtsantritt der Regierung Merkel trat ich als Berichterstatter aus der Bundeshauptstadt bei phoenix – kleiner Werbeblock für die Öffentlich-Rechtlichen – an. Dass die Saunagängerin aus dem Osten nun gesamtdeutsche Regierungschefin wurde, schien die Einheit als neue Situation irgendwie abzuschließen. Und doch sehen wir in der Politik eine klare Trennung zwischen Ost und West. Während man im Westen ergrünt, erlebt die Republik im Osten ihr blau-braunes Wunder. Aber geht es hier wirklich um Ost und West? Oder spielt man hier nur mit der Vergangenheit ein übles Spiel?
Nach 25 Jahren Einheit tauchen plötzlich die vier Worte „Wir sind das Volk“ wieder auf. Scheinbar eine vergleichbare Situation: Bürger, die sich gegen eine Regierung wehren. Und in Wahrheit eine dreiste Anmaßung. Das Volk von 1989 meint etwas ganz anderes als das Volk, das 2020 beschworen wird. Patrioten lieben ihr Vaterland und verstehen, wenn andere das ihre lieben. Aber Nationalisten verachten die Vaterländer der anderen.
Es könnte einem so vorkommen, als ob alle Fragen und Probleme, die seit der Einheit aufgelaufen sind, heute gleichzeitig und quasi gemeinsam wieder aufgerufen werden: Die Frage nach den Vergessenen Themen, die wirtschaftlichen Probleme, Erstarken des Rechtsradikalismus, globale Zerstrittenheit, eine extrem hohe politische Betriebstemperatur, eine sich auseinanderdividierende Gesellschaft. Da stellt sich doch die Frage, ob die Kategorien Einheit und Freiheit letztlich völlig ungeeignet sind, um unter ihnen als Prämisse die Herausforderungen anzugehen?
Nein, sind sie nicht. Wir müssen aber wieder lernen, sie richtig zusammenzudenken. Und in der Folge das auch bei unserem Handeln umzusetzen. Wie sagt man so schön Neudeutsch: Vom learning zum doing kommen.
Demokratie kann nur lebendig bleiben, wenn die Leute sich einmischen. Demokratie braucht dringend sich abwechselnde Phasen von wenig Einheit und mehr Einheit. Demokratie braucht Streit um die besseren Konzepte und Entscheidungen. Wir haben verlernt, damit zu leben, dass Entscheidungen auch mal gegen unsere Meinung ausfallen können. Ja, Kompromisse sind wichtig. Und sie sind besonders gut, wenn ihnen ein ordentlicher Meinungsstreit vorausgeht. Unsere Freiheit darf erst dort enden, wo sie die Freiheit des anderen einzuschränken droht. Und unser Bemühen um Einheit muss so weit gehen, bis es die Freiheit des anderen einzuschränken droht.
Und im Kompromiss würde ich dann die Sentenz zitieren, die Richard Coudenhove-Calergi auch auf die Europäische Einigung gemünzt hat: In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas. In den notwendigen Dingen Einheit. In den unentschiedenen Dingen Freiheit. Und in Nächstenliebe gegenüber allen.
Auf Nächstenliebe kann man eine Gesellschaft aufbauen. Aber in einem Staat stellt nur der Gesetzgeber sicher, dass Nächstenliebe auch gelebt werden kann. Es muss etwas Weiteres dazukommen zu Freiheit und Einheit. Nämlich das Recht. Ich sagte es schon: Zwei Unrechtsstaaten im letzten Jahrhundert auf deutschem Boden. Und heute ein Rechtsstaat.
Freiheit und Einheit sind also auf keinen Fall Gegensätze. Sie sind nicht einmal zwei Seiten derselben Medaille, denn dann könnte man die eine Seite zeigen, während man die andere verdeckt. Freiheit erstreben wir. Aber nur in der Einheit können wir sie gestalten und erhalten. Und somit bedingen sie sich gegenseitig. Komplett sind sie jedoch auch nicht. Komplett werden sie wohl erst in dem, was wir nachher miteinander singen – oder denken, falls wir nicht laut singen dürfen. Woran erinnert uns der Tag der Deutschen Einheit jedes Jahr? Daran, dass unser Gemeinwesen nur blüht, wenn sie zusammenkommen: Einigkeit und Recht und Freiheit.